Hinter dem Tambour-Corps Erpel liegt eine ereignisreiche Karnevalssession mit viel Spaß und tollen Auftritten. Nachdem Mitte November klar war, dass das diesjährige Prinzenpaar Axel und Andrea und Köbes Andreas aus den Reihen des Corps kommen, liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Vom neuen Kostüm über Wagenbau bis zum Medley, alles wurde passend zum Motto „Tambour-Corps, GEK und Möhnenverein, das ist für uns Erpel am Rhein“ vorbereitet.

                                                  Bild: Jahndesign

Nach nur wenigen Proben stand kurz nach Jahresbeginn die Sitzung in Erpel auf dem Terminkalender und man marschierte mit GEK und allem Gefolge ein. Eine besondere Ehre wurde unserem Kassierer Rudi Richarz zuteil, denn er erhielt für seine vielen Verdienste rund um Erpel den Heimatorden „Alt Erpilla“. Viel Zeit zum Feiern blieb dafür aber nicht, da nach der Pause die Premiere des neuen Kostüms (zu Ehren des Prinzenpaares in königsblau und weiß) und die Uraufführung des neuen Medleys, gemeinsam mit den Erpler Möhnen und Vertretern der GEK, stattfand. Das Medley und der passend gestaltete Auftritt enthielten alle Elemente, die das Prinzenpaar ausmachen: Amo(h)r, das Steigerlied der Schalker, die Bloss mer jet un Bums-Kapell sowie die Appelsinefunke. Fehlen durfte auch nicht das Möhnenlied und zum Abschluss Erpel am Rhein. Dazu hatte man eine entsprechende Choreographie und auch Texte vorbereitet, sodass das Publikum fleißig mitsingen und schunkeln konnte.


                     Bild: Jahndesign

In den folgenden Wochen begleitete das Corps die Tollitäten, wo es nur konnte: ob Nejerbiwak, Frühschoppen oder Weibersitzung, es stand immer eine Truppe Musiker bereit. Aber auch das Prinzenpaar und Köbes ließen die Instrumente nicht links liegen und spielten auf der Bühne kräftig mit. Mit der Kölschen Mess und der Rathauserstürmung ging es dann schnell auf Weiberfastnacht und den Straßenkarneval zu, was dem Corps besonders viel Freude bereitete. Zu Weiberfastnacht war man mit eigenem Bus mit Prinzenpaar und Gefolge unterwegs und begleitete deren Auftritte musikalisch. Von Bonn bis Niederbreitbach und natürlich in der Heimat Erpel verbreitete die gut gelaunte Truppe viel Stimmung mit den karnevalistischen Klängen und auch die Busfahrten wurden mit Liedern und Gesang fröhlich absolviert. Höhepunkt des bunten Treibens war natürlich der eigene Karnevalszug in Erpel, bei dem man die Tollitäten auf ihrem Wagen mit einer gut gelaunten Fußgruppe aus Inaktiven und den Möhnen begleitete. Aber auch die Umzüge in Holzlar und Linz brachten den Musikern viel Spaß, sodass man sich am Veilchendienstag nur sehr ungern von der tollen Session verabschiedete.


Ein herzlicher Dank geht an alle, die zu dieser unvergesslichen Zeit für das Corps beigetragen haben!